Bäckereiausstattung
Zur Ausstattung im Einzelhandel gehören in erster Linie natürlich Regale und Präsentationsflächen, um Waren für den Kunden ansprechend platzieren zu können. Eine Bäckerei zum Beispiel ist mit Brotregal und Kuchentheke (zum Teil auch mit Kühlbereich für belegte Brötchen, Torten, usw.) ausgestattet. Brötchen werden meist im Bereich des Brotregals präsentiert, allerdings sind Spezialbrötchensorten zum Teil auch in der Thekenauslage zu finden. In einer Bäckerei liegt der Schwerpunkt auf Brot und Brötchen, das Kuchenangebot ist ziemlich reduziert. In einer Konditorei ist das Verhältnis umgekehrt, da liegt der Schwerpunkt auf Kuchen und Torten. Natürlich gibt es auch Betriebe, in denen das Verhältnis ausgeglichen ist, weil sowohl ein Bäcker als auch ein Konditor tätig ist. Entsprechend ist den räumlichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen, damit alle Waren gleichberechtigt präsentiert werden. Hierauf ist bei der Ausstattung eines Betriebes, der mit Backwaren handelt, ganz besonders zu achten. Da braucht der Ausstatter natürlich ein feines Händchen, um dem Geschäftsinhaber die individuell möglichst idealen Einrichtungen anzubieten. Sofern ausreichend Platz im Verkaufsraum zur Verfügung steht, kann natürlich auch noch weitere Präsentationsfläche für Zusatzwaren geschaffen werden. Diese Fläche sollte natürlich passend zum betrieblichen Konzept und ebenso passend zum Rest der Ausstattung des Verkaufsraums passen. Zur gewerblichen Ausstattung eines Bäckerei-/Konditoreibetriebes gehört natürlich auch die Einrichtung der Backstube. Backofen. Rührmaschinen, Kühlgeräte und alles andere wichtige kann vom Ausstatter für Backstuben geboten werden. Was aber im Gesamtbetrieb nicht fehlen darf und das eigentliche Bindeglied zwischen Kunde und Geschäft ist, das ist die Kasse. In Bäckereien, wie ich sie von früher kenne (also alt eingesessene Familienbetriebe), gibt es Registrierkassen, die auch ziemlich ausreichen. Ich weiß sogar von einem SB-Bäcker mit mehreren Filialen, dass kein Kassensystem installiert ist, sondern jede Filiale mit einer Registrierkasse abgerechnet wird. Und das läuft seit Jahren offensichtlich gut. Aber eigentlich halte ich auch in Bäckereien mit Filialen (egal ob SB-Bäcker oder nicht) Kassensysteme für angemessen. Ich habe selbst in einer Bäckerei gearbeitet, wo ein Kassensystem installiert war. In jeder Filiale waren Kassen mit großem Tastenfeld. Hier waren filialspezifisch die jeweils am meisten verkauften Artikel gespeichert. So konnte der Kassiervorgang erheblich verkürzt werden. Am Abend wurde die Kasse abgerechnet, und die Belege am kommenden Morgen bei der Lieferung mit zum Betreib genommen. Vorab konnte aber von der Buchhaltung aus auf die Abrechnung zugegriffen und diese verbucht werden. Die tägliche Retourenerfassung wurde zwar auch manuell erstellt, um Kontorllbelege zu haben. Aber diese Retouren wurden auch in die Kassensoftware eingetragen, damit die Geschäftsleitung ebenso einen Überblick hatte wie die Buchhaltung. Kassen sind also sehr vielseitig einsetzbar, aber vor allem auch für jeden Betrieb individuell einzurichten und zu nutzen. Darum sollte jeder Gewerbetreibende sich genau überlegen und kompetent beraten lassen, ob er als Kasse eine Registrierkasse, ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse nutzt. Im Zweifelsfall informiert der Kassenhersteller darüber, ob verschiedene Kassen miteinander verbunden werden um gemeinsamt genutzt werden zu können.
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Verantwortung beim Einkauf
Vor wenigen Tagen haben sich Vertreter aus Einzelhandel, Politik und Verbraucherverbänden über nachhaltigen Konsum ausgetauscht. Als Themen kamen regionale und Bioprodukte ebenso zur Sprache wie energiesparende Elektrogeräte und Textilien die besonders auf Schadstoffen geprüft sind. Dass im Einzelhandel immer mehr Wert darauf gelegt wird, dass die Umwelt geschont und unsere Gesundheit nicht außer Achte gelassen wird, erkennt man immer mehr an der entsprechenden Angebotsänderung der Einzelhändler. Auch wird den Kunden immer mehr und bessere Information zur Verfügung gestellt. Auch die Qualität im Lebensmittelbereich wird vom Handel immer mehr verbessert. Sogar soweit, dass zum Teil schon gesetzliche Vorgaben nicht nur erreicht sondern auch überschritten werden. Verbraucher akzeptieren diese Vorgehensweise und geben auch gern etwas mehr dafür aus. Hier lässt sich erkennen, wie hoch das Qualitätsbewusstsein der Kunden ist. Allerdings sind diese Kunden noch in der Minderheit, es gibt also noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Allerdings gibt es auch Verbraucher, die wegen geringen Einkommens ihren Qualitätsansprüchen nicht nachkommen können. Da finde ich ist nicht nur jeder eigenverantwortlich zuständig. Auch von Regierungsseite sollte mehr Unterstützung kommen. Es muss ja nicht gleich die Leistungserhöhung sein. Wie wäre es damit, durch aktive Politik auf vielen Ebenen die Preise zu senken? Die Vergrößerung des Angebots an nachhaltigen Produkten ist ohnehin schon vom Handel gewünscht, sofern die Kunden entsprechende Nachfrage signalisieren. Da könnte sich die Politik doch einklinken, und die Produktion fördern und subventionieren. Allerdings sind die Verbraucher ebenfalls in der Pflicht, eigenverantwortlich mit Ressourcen umzugehen. Das würde eben voraussetzen, dass besagte nachhaltige Produkte bevorzugt gekauft werden. Im Prinzip sind also Handel, Verbraucher und Politik aufgefordert, gemeinsam zu handeln. Das gemeinsame Handeln ist aber nicht allein in der Lage, uns zum Ziel zu bringen. Damit der Kunde auch die Waren kauft, die er kaufen soll, muss die Warenpräsentation angepasst sein. Da sind nicht nur die Händler gefragt, Waren in ausreichender Menge zu akzeptablen Preisen anzubieten. Auch Ausstatter des Einzelhandels sind gefordert passende Geschäftseinrichtungen anzubieten, die vielleicht sogar variabel veränderbar sind. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, mit Hilfe der Dekoration die Waren noch besser darzustellen. Auch die Auswahl von Leuchtmitteln ist nicht unwichtig. Was aber besonderes Augenmerk verdient, wie ich finde, ist der Ausgangsbereich, wo auch die Einkäufe bezahlt werden, also auch die Kassen, Kassensysteme oder Registrierkassen ihren Bestimmungsort haben. Moderne Kassensysteme, die meistens in großen Betrieben mit Filialanbindung eingesetzt werden, verfügen meist auch über Kassensoftware, die neueren bis neuesten Standards entsprechen. Hiermit sind die Geschäfte in der Lage, viele Betriebsbereiche miteinander zu verbinden. So wird zum Beispiel am Leergutautomaten ein Pfandbon erstellt, der beim Bezahlen des Einkaufs mit dem Scanner gelesen wird und als Gutschrift den Gesamtpreis des Einkaufswertes vermindert. Kleinere Geschäfte werden eher selten umfangreiche Kassensysteme anwenden. Meist reicht eine Registrierkasse aus, die aber auch schon in verschiedenen Ausführungen verfügbar ist und die Betriebsabläufe unterstützen kann.
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